Sabine.Mark.Barcelona – seit einem Monat

Nach dem wir dem spanischen IT-System eine Woche Zeit gelassen hatten sich zu erholen, haben wir einen neuen Anlauf gestartet, die N.I.E. zu bekommen. Also hieß es Montagmorgen um 6.30 Uhr aufstehen! Dies hat sich jedoch gelohnt, denn innerhalb von doch nur 2,5 Stunden hatten wir unsere N.I.E. in den Händen!

Franziska hatte einen tollen Friseur aufgetan, der wie Zufall nur 2 Straßen von der Polizeistation entfernt lag. Dort  konnten wir uns nach einem kurzen 2. Frühstück am Strand gleich „Verschönern“ lassen. Und nach einigen spanischen und englischen Gesprächen kam dann raus, das unsere Friseuse aus Österreich kam und perfekt Deutsch sprach. Dies vermittelte gleich ein Gefühl von Heimat.

Mit neuer Frisur und N.I.E. in der Tasche machten wir uns voller Tatendrang auf, Franziskas Hilfe, online „Bicing“ zu beantragen. Wäre ja auch blöd, wenn das gleich gehen würde. Nach mehreren gescheiterten Versuchen mit dem Onlineformular machten wir uns erneut  auf zur Bicing-Behörde, um die Räder live zu beantragen. Und das hat zu unserer Überraschung doch schnell und reibungslos geklappt!!! Nach gut 7 Werktagen hatten wir endlich unsere Bicing-Karte und können nun Barcelona mit dem Rad unsicher machen – und das macht richtig fun. Denn hier in Barcelona gibt es ein gutes Fahrradweg-System und bei super tollem Wetter Mitte Oktober ist es doch viel lustiger an der frischen Luft unterwegs zu sein.

Seit einer Woche hat nun endlich auch unsere Universität „ESERP“ für uns die Pforten geöffnet. Durch unsere internationalen Kommilitonen und Professoren kann man hier jede Menge neue Erfahrung sammeln und interessante Eindrücke bekommen. Neu für uns ist, dass es hier so eine Art „Pausenclown“ gibt, der uns immer wieder zum Lachen bringt. Es ist kaum zu beschreiben, wie er immer wieder die Professoren während der Vorlesung unterbricht, um Anwesenheitskontrolle (ja ANWESENHEITSKONTROLLE –  wer nicht da ist, besteht den Kurs nichtTongue out) durchzuführen, den Prof an Pausen zu erinnern oder sonstiges zu tun. Während den Pausen, die man an der ESERP auf einer netten Dachterrasse verbringt, werden sogar kostenfrei Erfrischungsgetränke und Häppchen serviert!
Aber auch an der Uni muss man sich an die spanischen Verhältnisse gewöhnen. Schnell und reibungslos klappt auch hier einiges nicht. Mal sehen ob wir unsere Studentenausweise dieses Semester noch bekommen Wink Jedoch sind unsere Professoren soweit alle sehr gut und es wird sehr praxisorientiert Wissen vermittelt.  Dies hat zwar auch einiges an Hausaufgaben zur Folge, welche man momentan ja aber noch schön bei 25 Grad in einem Park oder am Strand bearbeiten kann.

Nachdem nun der erste Monat in Barcelona rum ist, lässt sich sagen, dass die Stadt wirklich traumhaft schön und wärmsten zu empfehlen ist. Jeden Tag gibt es hier viel zu Erleben und zu Bestaunen! Aber ich freue mich auch wieder auf Deutschland, um all meine Lieben wieder zu sehen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.